Geschichte

Ein Teil der Schwanenburg geht auf den ehemaligen Kaiserbahnhof Potsdam-Wildpark zurück, heute Halt Park Sanssouci. Karl Liebscher vom Geschichtsverein Panketal https://www.geschichtsverein-panketal.de recherchierte das, das Fachwerkhaus war eine Empfangsgebäude des 1868 errichteten Kaiserbahnhofs – dazu gibt es auch ein Buch von Barbara Eggers.

Ab 1905 wurde dieser Bahnhof abgerissen, weil er zu klein wurde, es entstand der neuer Kaiserbahnhof. Die alten Fachwerkbauten wurden eingelagert, seit 1912 war der Verbleib ungeklärt. Zur selben Zeit entstand in Schwanebeck an der Bucher Chaussee ein Gasthaus namens “Schwanenburg”, gebaut von Otto Pierau, und wurde erfolgreich u.a. als Baumschule, Kaffeehaus und für unterschiedliche Tanzveranstaltungen genutzt.

Die alte Kassettendecke aus Pinienholz blieb erhalten, auch die dunklen Holzpaneelen, die massive Eingangstür.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude, das zeitweise an der besonders bewachten Grenze zwischen Ost-Berlin und Brandenburg war, zum Teil von sowjetischen Soldaten bewohnt, dann an die Familie Pierau zurückgegeben, und als Gaststätte, Veranstaltungsraum mit unterschiedlichen Pächtern genutzt. In den letzten ca. 15 Jahren vor der Wende 1989 verfiel es wegen fehlender Renovierung. Ein Erbe der Familie Pierau verzichtete auf das Erbe, somit wurde es Eigentum der Gemeinde.

Nach der Wende kaufte es der Unternehmer Bernd Sparfeld von der Gemeinde, es erfolgten ein paar oberflächliche Renovierungen, die jedoch zum Teil sehr schlecht durchgeführt wurden. Ein Bürogebäude wurde direkt daneben gebaut, beide Gebäuder wurden für den Vertrieb von Drucker genutzt. Der Altbau wurde im Erdgeschoss als Lager genutzt, im 1. Stock und im Dachgeschoss waren Büros bzw. Firmenwohnungen.  

Seit ca. 2005 wurde der Altbau, nun im Besitz der Witwe und Tochter Sparfeld, nicht mehr genutzt.

 

Zeitungsartikel

Bucher Bote 2009

 

 

 

Bucher Bote 2018

 

 

 

 

 

Panketaler Bote 2018

 

 

 


Märkische Oderzeitung, Barnim Echo Bernau, 2018